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Buchcover zum Buch Gras und Raupen. Zu sehen sind die Köpfe von Kindern unterschiedlichen Alters, Herkunft und Geschlechts

Achtung: Die Lesung muss wegen Erkrankung des Autors kurzfristig entfallen! 07.11.2017: Lesung mit Jasper Nicolaisen

 

Wann: Dienstag, 7. November 2017, 19:30 Uhr

Altersempfehlung der Lesung: 4-8 Jahre

Regenbogenfamilienzentrum, Saarstr. 5, 80797 München
Eintritt ist frei, Spenden sehr gerne gesehen.

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Buchcover zum Buch Gras und Raupen. Zu sehen sind die Köpfe von Kindern unterschiedlichen Alters, Herkunft und Geschlechts

14.10.2017: Buchpräsentation & Familiennachmittag

Die Macherinnen des wunderbaren Kinderbuchs "Esst ihr Gras oder Raupen?", Cai und Ka Schmitz-Weicht, (Verlag @vielundmehr ) werden gemeinsam mit ihren Töchtern (6 und 8 Jahre) das Buch über Familien, Streiten und Zuhören präsentieren, über die Entstehungsgeschichte erzählen und natürlich auch vorlesen!

Man wird sehen, wie mit ein paar Strichen eine Figur entsteht und für später haben wir für die Kinder natürlich Papier und Stifte parat.
Auch die weiteren Bücher für Regenbogenfamilien haben die Autorinnen sicher mit im Gepäck.

Wann: Samstag, 14. Oktober 2017, 15:30 Uhr

Altersempfehlung der Lesung: 4-8 Jahre

Regenbogenfamilienzentrum, Saarstr. 5, 80797 München
Eintritt ist frei, Spenden sehr gerne gesehen.

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Pressemitteilung zur Eheöffnung

Die Ehe für Alle ist da.
Aber: Kinder in Regenbogenfamilien werden weiter diskriminiert!

(28.09.2017) Anlässlich der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zum 1. Oktober 2017 erklärt Stephanie Gerlach, Mitarbeiterin des Treffpunkt, Fach- und Beratungsstelle Regenbogenfamilien: „Die Öffnung der Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare ist ein riesiger Schritt hin zu mehr Gleichberechtigung. Allerdings ist es an der Zeit, nun auch die Diskriminierung von Kindern in Regenbogenfamilien zu beenden. Es bedarf einer dringenden Reform des Abstammungsrechts sowie der Möglichkeit einer vorgeburtlichen Elternschaftsvereinbarung, wie es allen anderen Eltern auch möglich ist“, so Gerlach weiter.

Eheöffnung hin oder her, Kinder in Regenbogenfamilien würden rechtlich weiterhin schlechter gestellt: „Kinder, die in die Ehe zweier Frauen geboren werden, haben weiterhin zu Anfang ihres Lebens juristisch lediglich einen Elternteil. Die Ehefrau der leiblichen Mutter ist – im Gegensatz zum Ehemann in einer heterosexuellen Ehe – nicht automatisch juristischer Elternteil“, führt Stephanie Gerlach weiter aus. Im Gegensatz zum Ehemann müsse die Ehefrau immer noch den für die Familie anstrengenden und entwürdigenden Prozess der Stiefkindadoption durchlaufen, der eigentlich für Familienkonstellationen mit älteren Kindern in Patchworkfamilien gedacht sei. Sie ergänzt: „Es kann nicht angehen, dass das Kind in einer Regenbogenfamilie mit zwei Müttern mitunter bis zu zwei Jahre auf den zweiten rechtlichen Elternteil warten muss. Völlig unklar ist, was geschieht, wenn der leiblichen Mutter etwas unter der Geburt oder auch noch vor Abschluss des Adoptionsverfahrens geschieht.“ Defacto mit zwei Elternteilen ausgestattet, liefen Kinder in Regenbogenfamilien somit Gefahr, im Unglücksfall nicht nur lediglich mit einem, sondern rechtlich ganz ohne Elternteil dazustehen. Dies könne nicht im Interesse der Kinder sein.

Die Abstammungskommission des Bundesjustizministerium legte Anfang Juli 2017 ihren Abschlussbericht vor und schlägt hier 91 Thesen zur Modernisierung des Abstammungsrechts vor, die der heutigen Lebenswirklichkeit der Familien entsprächen, so dass alle Kinder ab Geburt die gleiche Sicherheit und die gleiche Rechtssicherheit besitzen.

Die PDF zu unserer Pressemitteilung finden Sie hier.

 

 

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